#timeToRest

#timeToRest&Recover statt #timeToPlay at the moment 🙁

...a bissl Zusatzgewicht ab nun mit mir rum zu schleppen ;-)

…a bissl Zusatzgewicht ab nun mit mir rum zu schleppen ;-)

….ein dreifacher Schlüsselbeinbruch verlangt leider nach etwas Ruhe. So schwer es fällt, es bleibt mir nichts anderes übrig….  somit #GGUT auf 2017 verschoben und den Fokus auf eine schnelle Genesung gelegt. #UTMB2016 könnte das nächste Ziel sein (?)!

so long & happy trails all denen die können! lauft für mich die eine oder andere Runde mit 😉

…about me

4 pages of fame in der Trailrunning Szene. Dankeschön fürs Interview!

…na dann Gesund bleiben und fitter werden 😉

 

#LUT2016 dF

…dF = did Finish!

did it ;-)

did it ;-)

…nach meinem DNF 2015 war natürlich oberstes Gebot, dass ich mir endlich auch den 2. Teil (=der schönere) der Strecke ansehe. Gesagt, getan! Würde nicht sagen, dass es einfach war; aber einfach wunderschön!

…vermutlich ist mir die Hitze bereits in der Nacht (Start war ja um 23:00 am Freitag) auf den Magen geschlagen und recht früh war mir klar, dass ich heute nicht so ganz auf meinen „Saumagen“ setzen werde können. Anyway, die wunderbare Landschaft der Dolomiten entschädigt und die Beine fühlen sich ganz ok an… …bis km 75 (wo ich letztes Jahr ausgestiegen bin) geht es recht gut dahin. Halt, da war doch was. Die Schlammschlacht vor dem Misurinasee. Fellrunning at its best, und sicherlich ein Abschnitt den Andy Simonds genossen hat 😉

Auch dr Aufstieg zur Auronzo Hütte war jetzt keine schnelle Angelegenheit; aber immerhin im Vergleich zum Vorjahr stetig. Oben gab es Nudelsuppe und Tee; also ja fast feste Nahrung! Wieder raus aus der Hütte und die ersten Morgenstrahlen genießen. Andrea Huser überholt mich (Saustarke Leistung mal wieder!) und im Downhill (nach pitstop #3) hole ich dafür Jezz Bragg.

…to be continued 😉

...keep going...

…keep going…

H-Days!

...immer wieder rauf und runter. so mögen wir das! foto: Philipp Reiter

…immer wieder rauf und runter. so mögen wir das!
foto: Philipp Reiter

…die Höhenmetertage in Bad Reichenhall: the H-Days!

foto: Philipp Reiter

Am Fuderheuberg…. Hochstaufen im Hintergrund zu erahnen! foto: Philipp Reiter

von und mit Sephan Repke (a.k.a. the Gripmaster) und Philipp Reiter (a.k.a. der Zauberlehrling / Zauberer)…

Gruppenfoto nach dem Dötzi Skyrace ;-) foto: Gripmaster

Gruppenfoto nach dem Dötzi Skyrace 😉
foto: Gripmaster

war mir wieder eine Ehre mit den zweien und den vielen lieben Teilnehmern durch die Berchtesgadener Berge und Chiemgauer Alpen zu düsen und den einen oder anderen Höhenmeter mitzunehmen! War super mit Euch! H-Days 3.0? …würd mich freuen!

...waren es nun 99 oder doch 117 Serpentienen!? egal, definitiv ein Spaß! foto: Philipp Reiter

…waren es nun 99 oder doch 117 Serpentinen!? egal, definitiv ein Spaß!
foto: Philipp Reiter

 

All good things come in threes. But not this time.

Aller Guten Dinge sind Drei; leider nicht dieses mal…

so sehr ich mich auf den Estrela Grande Trail gefreut habe, und so sehr ich wieder eine gute „Performance“ abliefern wollte; es wollte diesmal einfach nicht sein.

what a beautiful place!

what a beautiful place!

Es gibt so Tage wo das Energieneveau einfach irgendwo um „empty“ ist.

1250m of climbing to the Torre... beautifully brutal if there is no fuel in the tank! ;-)

1250m of climbing to the Torre… beautifully brutal if there is no fuel in the tank! ;-)

Ich hab mich dann immerhin bis zum höchsten Punkt des portugisischen Festlandes (Torre 1993m ü.A.) gekämpft und den anschließenden Downhill genossen. Aber dann war wirklich die Energie draussen und ich musste bis zur nächsten Labestation wandern und hab mich dort selbst aus dem Rennen genommen.

...if you are walking instead of running, it allows you at least to take a picture or two ;-)

…if you are walking instead of running, it allows you at least to take a picture or two ;-)

Ein DNF tut zwar weh; aber in Hinblick auf die noch kommende Saison war es wohl die klugere Entscheidung (statt einen death-march bis ins Ziel hinzulegen).

Anyway, ich durfte eine geniale Gegend und super nette, freundliche und hilfsbereite Menschen kennen lernen und immerhin 66 der 90km bewandern. Wunderbar. und großteils super schön technisch. Beautifully brutal! …ich hoffe ich komme da wieder hin um mir dann die ganze Strecke (im Lauftempo) anzuschauen!

...just some of the crazy guys I met! ;-)

…just some of the crazy guys I met! ;-)

so long & happy trails!

pacing the crew

Lichtenstein Trail Race & Camp. Denis & das TrailMag haben geladen.

Silke (a.k.a. the crew) und ich nutzen die Chance um uns mal diese schwäbische Alb anzusehen. Ich muss sagen: hat wirklich was. Sehr schönes Plätzchen Erde!

zuerst ging es mal beim Camp mit super Revierguides zum Eingewöhnen über deren Pfade. Fein. Danke!

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auch hier gibt es alpine Gefahren! ;-)

…nach den 100 Meilen von Istrien wäre ich vermutlich noch zu müde gewesen um mit den flotten Herren und Damen mitzuhalten (Chapeau zu diesen Zeiten!).

"umringt" von zwei der flotten Jungs!

„umringt“ von zwei der flotten Jungs!

Somit war ich eigentlich froh dass Silke kurzentschossen sich für ihren ersten Trailmarathon (eigentlich ersten Marathon überhaupt) angemeldet hat und ich endlich mal auch etwas zurückgeben konnte und den Lauf mit ihr gemeinsam gemacht habe.

...die Damen hatten ihren Spaß! Wir auch!

…die Damen hatten ihren Spaß! Wir auch!

 

still smiling @ km40! danke Acus Fnk fürs Foto!

still smiling @ km40!
danke Acus Fnk fürs Foto!

Einfach schön gewesen und die crew super brav. Es hat ihr sichtlich Spaß gemacht und darum geht es ja auch vorallem. Die Platzierung ist egal, die vielen schönen Erinnerungen bleiben aber immer. Wir haben es genossen! Danke für die schöne Runde, die freundlichen Helfer und das geniale Wetter. Schwäbische Alb: Schön wars!

Saisonstart = ZweiMalErster = Awesome ;-)

…a run around one of the Azores Islands and one across the Istria peninsula

...zwei Andenken an zwei geniale Erlebnisse...

…zwei Andenken an zwei geniale Erlebnisse…

Ein Einstieg in die Saison wie man sich das nur wünschen kann. Zwei Rennen, zwei Siege. Bin super happy darüber und habe meine eigenen Erwartungen übertroffen. Trainingsmäßig war der Saisonstart sicherlich sehr gut, weil ich aufgrund des wenigen Schnees rund um Graz eigentlich den ganzen Winter durchlaufen konnte (und keinen einzigen Skitag vorzuweisen habe). Nachdem ich November und Dezember einfach ohne Plan und nach Lust und Laune rumgelaufen bin, ging es ab dem Jänner wieder etwas strukturierter zur Sache. D.h. vor allem auch kürzere und schnellere Einheiten; etwas das ich in früheren Jahren oft verabsäumt habe…

yes! photo: Philipp Reiter

yes!
photo: Philipp Reiter

Recht kurzfristig ergibt sich Ende Februar die Chance auf einen ersten Ausflug in warme Gefilde. Beim Azores Columbus Ultra Trail (77km, 3400posHm) Ende Februar hatte ich das Privileg mit einigen Salomon Teamkollegen eine Woche vorab anzureisen und einige dieser wunderschönen Vulkaninseln laufend zu erleben. Wir sind viel gelaufen und ein richtiger „Taper“ sieht vermutlich anders aus; aber es hat einfach Spaß gemacht und außerdem war ja sonst nichts zu tun für mich (keine Zeit im Bürosessel, maximal zu viel Espresso um 56cent schlürfen). Somit bin ich sehr entspannt in das Rennen gegangen und hab mir eigentlich nicht viel erwartet. Das primäre Ziel war es die südlichste der Azoren Inseln einmal zu umrunden und dabei noch schnell die höchste Erhebung der Insel mitzunehmen. Eigentlich die perfekte Ausrede um sich so ein Inselchen gut anzusehen. Nachdem die Beine sich gut angefühlt haben, und ich mit Philipp (a.k.a. dem Zauberlehrling) mithalten konnte, stellte sich ein schöner Rhythmus ein, der mich ins „Zwischenziel“ der Marathonstrecke als inoffiziellen 5. einlaufen ließ. Sehr genial. Danach war zwar ein kleines Tief und ich musste kämpfen um wieder Fahrt aufzunehmen; aber die letzten flachen – trotzdem technisch anspruchsvollen – Kilometer liefen wieder. The „holy shit holes“, wie wir die getrockneten Kuhtrittlöcher liebevoll nannten, machten das Laufen über diese schottisch-anmutenden Weidelandschaften auch nicht viel einfacher als die „Schotterstraßen“ voll mit groben Vulkanbrocken. Aber durch die abwechslungsreiche Landschaft und dem Blick Richtung Meer verging die Inselrunde schneller als gedacht. Und der Zielmagnet sowie die Angst dann doch noch eingeholt zu werden ließen mich dann doch schneller laufen. 7:37:36 h stand am Ende am Display meiner Ambit. Erstes Rennen 2016, erster Sieg. Was will ich mehr. Und das noch mit so vielen netten Freunden und Gleichgesinnten. So darf es weitergehen… Mehr noch war es einfach das Erlebnis, oder besser gesagt die vielen, vielen Erlebnisse dieser Woche die diesen Trip unvergesslich machen. Danke dass ich mitdurfte!

...am höchsten Punkt Portugals ;-) (c) Phlipp Reiter

…am höchsten Punkt Portugals mit Tom und David 😉
photo: Phlipp Reiter

[BTW: ein kurzer Bericht darüber findet sich auch im Trail Magazin, Ausgabe 3/2016]

 

100mi v2Nach etwas Pause und dem Fokus auf längere Einheiten bzw. back2back Einheiten am Wochenende ging es dann schon bald auf die „Langdistanz“. Mitte April der erste 100 Meiler. Ok, eigentlich ein 105-Meiler, weil 173km. 100 Miles of Istria mit seinen 7120 positiven Höhenmeter. Letztes Jahr durfte ich mich als Zweiter einreihen und hab mir bei nebeligem und für diese Jahreszeit sehr kaltem Wetter einmal die Strecke angesehen. Im zweiten Jahr hilft es meist, wenn man auf das was kommt vorbereitet ist. Als Ultra Trail World Tour Future Event war das Starterfeld auch gleich nochmals etwas interessanter als letztes Jahr. Nur Marjan, der Sieger vom letzen Jahr fehlte leider. Das Wetter war freundlicher als 2015 und wir starteten auch 3 Stunden früher. Letztes Jahr ging es mit Marjan rasant los und wir haben von Anfang an Tempo gemacht. Nachdem dies funktioniert hatte und sich auch dieses Mal die Beine gleich wieder gut anfühlten, versuchte ich gleich loszulegen. Gesagt, getan. Die erste Labestation nach 18 km war in 1:29 erreicht. Alen (der Rennleiter) meinte nur: „Take care, you are too fast!“. Auch wenn es blöd klingen mag, aber langsamer wird man eh zwangsweise bei so einem langen Lauf und ich erhoffte mir so einen kleinen Vorsprung rauszulaufen. Aber nicht lange und Patrick (Bohard, FRA) hatte mich eingeholt; wir liefen zusammen über den höchsten Punkt der Strecke (dem Vojak).

...noch das letzte Abendlicht genutzt

…noch das letzte Abendlicht genutzt
photo: dejan hren (100 miles of Istria fb page)

Dann setzte die Nacht ein und unsere Stirnlampen arbeiteten sich voran. Ok, eigentlich bin ich den Downhill vom Vojak zur Labestation bei km 43.1 (Poklon) ohne Stirnlampe runter; ich wollte auf Patrick einfach keine Zeit verlieren. Und auch wenn es etwas riskant war, es hat einfach Spaß gemacht. Und darum waren wir ja hier. Bei km 60 hab ich mich dann leider über ein paar Wurzeln (unter einer Schicht von Blättern) ausgebreitet und der linke Oberschenkel war von nun an beleidigt. Tja, der Nachteil wenn man als Erster unterwegs ist. Patrick erarbeitete sich danach einen kleinen Vorsprung und ich konnte ihn nur mehr bei den Labestationen bei km 57 und 74.3 kruz sehen. Anyway, die klare Nacht, Mond, Sterne und die abwechslungsreiche Strecke mit durchwegs technischen Abschnitten lassen uns dahin ziehen. Buzet; Halbzeit. Km 89.3 in 9:54 h. Zeit passt und Beine sind bis auf den Oberschenkel in guter Verfassung.

...Griespudding & Schokomilch

…Griespudding & Schokomilch
photo: dejan hren (100 miles of Istria fb page)

Essen fassen (Suppe, Griespudding, Schokomilch) und weiter. Irgendwo dann auf der Strecke läuft ein Hirsch majestätisch vor mir her und seine Leichtigkeit macht mich neidisch. Im Nachhinein erfahre ich von Patrick dass er sogar einen Bären gesehen hat und die vielen Grabspuren am Weg lassen auf das eine oder andere Wildschwein schließen, wovon mir aber glücklicherweise keines über den Weg gelaufen ist. In Hum (meine Lieblingslabestation in diesem alten Städtchen) beginnt das Morgengrauen und mir wird das erste Mal kalt als ich wieder weiterlaufen will. Windjacke an und weiter. Der Oberschenkel macht Probleme und ich muss die Zähne zusammen beißen um es nach Motovun (km 129.9) zu schaffen. Die „fire roads“ um den Staudamm bei Butoniga sind anstrengend, die Wiese nass, und bei den Flußquerungen lauf ich teilweise einfach durch das kühle Nass. Rauf nach Motovun ist es schon Tag und die Kraft der Sonne gibt wieder etwas Energie. Oben angekommen treffe ich wieder auf Patrick und auch er hat Probleme. Leistengegend.

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getting the calories in! ;-)

Gemeinsam machen wir uns auf die letzten km; es ist ja nur mehr ein Marathon 😉 …bergab muss ich Patrick ziehen lassen, die Oberschenkel wollen gerade nicht so. Kurz nach Motovun aber überholt mich Toni (Vencelj, SLO) und er sieht verdammt locker aus. Wow. Ich mobilisiere all meine Kraft um an ihm dran zu bleiben und versuche nicht auf die Oberschenkel zu hören. Es gelingt und zur nächsten Labestation geht es wieder flotter dahin. Nun als Zweiter hinter Toni. Patrick musste leider aufgeben. Kurz vor der vorletzten Labestation (Groznjan, km 149.8) überhole ich Toni, nutze meine Chance und gebe nochmals Gas.

...links, rechts, links, rechts, etc. ;-)

…links, rechts, links, rechts, etc. ;-)

Von Groznjan nach Buje laufe ich die 7.7km in 44:37min. Wie? Keine Ahnung. Aber mit der Angst im Nacken („running scared“) vermutlich. Die letzten 13.4 km waren dann „nur“ mehr Kopfsache und wieder einmal hat der Zielmagnet geholfen. Obwohl eigentlich ein 100-Meiler hier schon aus wäre. Aber der Gedanke kam mir heuer erst gar nicht. Die letzen Meter entlang dieser Kanäle sind schwierig. Nicht vom laufen her, vom Kopf her weil man die Küste und Umag schon riechen kann und aber nichts weitergeht. Ich laufe durch hohe Wiesen, denn ich bin der erste der „spuren“ muss. Oder besser gesagt darf, und somit gibt das dann doch irgendwie Kraft. Was für ein Gefühl auf den letzten Metern durch Umag der Uferpromenade entlang. Super happy und überglücklich. Und erschöpft. Unter 20 Std. (19:49:43h) für die 173km.

100 sMiles of Istria photo: Jürgen Buzzi

100 sMiles of Istria
photo: Jürgen Buzzi

100 sMiles ;-)

100 sMiles ;-)

Neuer Streckenrekord. Das ist eine 6:55min/km Pace! Aber ist mir im Moment ganz egal. Ich darf Silke (a.k.a. the crew, die sich wiedermal eine Nacht für mich um die Ohren geschlagen hat um bei fast jeder Labestation mich zu versorgen!) umarmen und nach einem kleinen Interview bekomme ich mein verdientes Bierchen (welches ich nicht allzu lange unten behalte; aber das ist eine andere Geschichte).

 

Also dann Erholung; Beine hoch und etwas Ausruhen sowie den anderen Läufern applaudieren…

ein gutes Bier mit (und von!) Toni! Thanks a lot!

ein gutes Bier mit (und von!) Toni! Thanks a lot!

Podium!

Podium!
photo: dejan hren (100 miles of Istria fb page)

Was kann ich sagen. Es ist gut gelaufen. Und das dank all der vielen lieben Menschen um mich rum! Danke! Geniale Events (Danke Mario & Alen!), geniale Unterstützung (Danke Crew! Danke ihr Sponsoren!) und ein Trainingsplan der es mir erlaubt neben der Arbeit für solche Erlebnisse fit zu sein (Danke Seppi!) …es darf von mir aus gerne so weitergehen (laufen) 😉

another of these 100 sMiles! photo: Carole Pipolo

another of these 100 sMiles!
photo: Carole Pipolo

aja: Zufall oder nicht; in beiden Rennen bin ich mit einem Salomon Sense Ultra SG 5 gelaufen. Kein Schuhe wechseln, nix 😉

2015, a small recap… and a little 2016 preview

…und schon ist auch 2015 bald wieder Geschichte. Noch immer ist kein Schnee in Sicht und bei dem schönen Herbstwetter ist es nicht leicht gefallen die Beine etwas hochzulagern 😉

anyway, der eine oder andere Wink meines Körpers hat mich zumindest nun im Dezember etwas das Laufen reduzieren lassen. Gut so. Akkus aufladen, etwas alternatives Training (Bouldern, Kuhglockenschwingen und Stabi-Übungen) und sich Gedanken über 2016 machen…

Dafür macht es aber auch Sinn etwas zurückzublicken und 2015 nochmals Revue passieren zu lassen. Aus dem Erlebten soll man ja bekanntlich zumindest a bissl was lernen. Oder!?

bibs & shoes season 2015

bibs & shoes season 2015

Gelerntes; #1: Kroatien oder genauer wohl Istrien ist eine geniale Gegend zum Laufen und Spaß haben. Nach dem Istria 100 Miles 2015 werde ich auch 2016 mein Glück bei der Querung der Halbinsel versuchen. Die Leute, die Landschaft und die Nutellabrote. Freu mich schon drauf! Mal sehen ob es nächstes Jahr auch eher ein nasses, kaltes Rennen wird oder uns die Ehre zu Teil wird etwas Sommerluft zu schnuppern. …vielleicht geht sich auch der eine oder andere kürzere Lauf in der Gegend aus (#1b: Hahlici Trail), zumindest aber das eine oder andere Wochenende um dort etwas zu trainieren, genießen und um zu entspannen. Oder einfach nur ein Hitzetraining zu machen 😉

...Nutella bread!!! loved it!

…Nutella bread!!! loved it! (Istria 100 Miles 2015)

croatian fire road!

croatian fire road (Hahlici Trail 2015)

Unvollendetes; #2: Mein #LUT2015 ist nicht ganz so gelaufen wie ich mir das vorgestellt habe; aber es gibt Tage wo man sich ein DNF eingestehen sollte und nicht bis zum bitteren Ende weiterkämpfen muss. Aber halt eben auch eine Gegend, diese Dolomiten, wo man unbedingt wieder hin will. Es ist kein sehr technisch schwieriges Gelände, aber es hat definitiv was. Bin schon gespannt was 2016 noch auf mich zukommt, denn etwas mehr als ein Marathon ist mir noch unbekannt. Der Start spät am Abend ist sicherlich etwas ungewohnt; aber auch das sollte in den Griff zu bekommen sein. Learning by doing…

...getting out of my shoes at km 75 (LUT 2015)

…getting out of my shoes at km 75 (LUT 2015)

Erlebtes; #3: Die 4Trails dieses Jahr waren ein riesen Spaß für mich und Etappenrennen (auch wenn ich dafür zZt nicht die schnellen Beine habe) sind einfach was Besonderes. Mit all den „Leidensgenossen und -Innen“ das Vor und Nach sowie das Rennen selbst zu teilen, macht es doch zu mehr als nur einem Rennen. Und die Platzierung ist nicht wirklich wichtig. 2016 hab ich momentan zwar in diese Richtung noch nichts geplant (und die 4Trails machen 2016 auch Pause), aber wer weiß schon was sich noch ergibt 😉

enjoying the 4Trails 2015 foto by Philipp Reiter

enjoying the 4Trails 2015
foto by Philipp Reiter

Vollbrachtes; #4: Die Chiemgauer 100 Meilen, was soll ich sagen? Simply love it! Ein Lauf der seinesgleichen sucht. Und eben ein Rennen, welches ich heuer sehr „problemlos“ und entspannt laufen konnte; irgendwie so ein bissl ein perfekter Tag; auch wenn es nicht für einen neuen Streckenrekord gereicht hat. Einfach egal. Aber so eine unproblematische, familiäre Rennatmosphäre findet man wohl schwer irgendwo anders und ich komme bestimmt wieder. 2016 aber vermutlich nur als Helfer, denn nach 5 Jahren non-stop (1DNF, 1×2.Platz und 3×1.Platz) braucht es mental eine Pause. Einerseits sehr schade, andererseits auch die Zeit mal was anderes zu machen. GGUT!? UTMB!?!

...always fascinating how the final miles in a 100 miler can be enjoyable... (Chiemgauer 100 Meilen 2015)

…always fascinating how the final miles in a 100 miler can be enjoyable… (Chiemgauer 100 Meilen 2015)

Gelebtes; #5: Saalbach Trailmasters: ein kleines Trailrennen mit Potential. Schöne Gegend, auf den Spuren der Mountain Attack und von Alois „überredet“ worden. Auch wenn ich gesundheitlich nicht fit war, oder gerade deswegen wurde es zu was besonderem: nach 100hm war klar dass ich da nicht „rennen“ brauche (alle 10m ein Hustenanfall); und normalerweise wäre ich einfach ausgestiegen. Aber Silke gab sich ihr erstes Trailrennen. Somit war es klar, ich crew mal die Crew. Ein genialer gemeinsamer Tag in den Bergen und ihr erster Finish. Sehr cool!

enjoying the trails (Saalbach Trailmasters 2015)

enjoying the trails with the Crew (Saalbach Trailmasters 2015)

Journey; #6: #runtherut2015: einfach die beste Ausrede die es gibt, um Neuland zu entdecken. Ein kleines 50k Rennen in den Höhen von Montana, Big Sky Resort. So klein war es dann doch nicht und meine Performance an dem Tag die einer Schnecke, welche versucht einen Elefanten zu ziehen (Kate, I know how it feels 😉 ). Aber auch hier war es die Gegend, die Leute und der Spaß am draussen sein und die Elemente zu genießen (verdammt, hab ich gefroren). Und natürlich eine perfekte Ausrede um sich den einen oder anderen Nationalpark anzusehen (Yellowstone/Rocky Mountain) und der Trailrunnergegend #1 einen Besuch abzustatten: Boulder, CO. Ich kann verstehen warum es dort so viele hinzieht und muss gestehen, ich würde vermutlich auch nicht lange zögern wenn sich eine Gelegenheit dazu ergeben würde. Danke Sara und Matthias für die Gastfreundschaft und die Chance Scrambling live zu erleben (die letzen 30sec bin ich auch im Bild; aber Vorsicht: das sieht alles viel leichter aus als es ist; vor allem mit normalen Trailrunning Schuhen)!

out for a walk (#runtherut2015)

out for a walk (#runtherut2015)

Longs Peak, 14255 ft (2015)

Longs Peak, 14255 ft (2015)

1st flatiron scrambling (2015)

1st flatiron scrambling (2015)

Gelerntes; #7: Schneebergtrail 2015: noch immer scheint mein Energieniveau nicht ganz in Ordnung und der „Husten“, den ich mir vor dem Saalbach Trailmasters eingefangen habe sowie die Herumfliegerei über den großen Teich waren immer noch spürbar. Somit waren meine Erwartungen für diesen „Klassiker“ nicht sehr hoch, aber bis jetzt war ich noch jedes Jahr dabei und so auch heuer. Typisch für den Schneeberg: das Wetter ist immer etwas unberechenbar und die Pflichtausrüstung macht einfach Sinn. Leider war ich anfänglich zu warm angezogen, musste dann aber gegen Ende des Rennens auf alles Mitgebrachte zurück greifen. Leider waren nicht alle so gut ausgerüstet und mussten dafür büsen. Tja, das leidige Thema Pflichtausrüstung. Anyway, es scheint alles gut gegangen zu sein und nach einer Suppe im Ziel sind Silke und ich dann die 10k wieder bis ins Tal gelaufen (Zwischenstopp mit Buchteln essen war selbstverständlich) um den Marathon „voll zu bekommen“. Auf ein 2016 mit Sonnenschein!

Der Abschluss; #8: Limone Skyrace; was soll ich sagen. Einfach ein wunderbarer „Saisonabschluss“. Und aufgrund des suboptimalen Wetters und folglicher Streckenänderung wurde es heuer zu einer perfekten Strecke: 24km und 2800 positive Höhenmeter. 3 große Hügerl hintereinander, mit feinen Downhills zum Beine „lockern“. Nachdem ich den ersten Hügel eher piano anging (Stau) wurde ab dem ersten Downhill eigentlich nur mehr überholt. Energie war gut und der Spaß riesig. Wieder so ein Tag wo nicht alles problemlos läuft, aber einfach der Kopf das Kommando hat und will. Auch wenn es nicht meine Distanz ist (zu kurz, haha) und auch wenn es „nur“ Platz 60 wurde; in diesem Starterfeld bin ich ganz zufrieden damit. 2016: muss sein 😉

matter of mind ;-) (Limone Skyrace 2015)

matter of mind 😉 (Limone Skyrace 2015)

Und überhaupt; #9 – #?: Da war doch noch was? Aja: das viele Trainieren und Rumrennen zwischen all diesen Rennen und davor und danach. Tja, dies ist mindestens genauso wichtig, schön und lehrreich wie die Rennen selbst. Jeden (ok, nur fast jeden) Tag seinem Körper etwas Gutes tun und dem Bürosessel den Rücken zukehren. So viele schöne Momente; Sonnenaufgänge, -Untergänge; Hirsche, Feuersalamander, Bären, Regen, Nebel, Graupel, Schlamm, Gatsch, Matsch, Fels, Sandreisen und Staub; Gipfelkreuze und Berggipfel ohne Gipfelkreuze, alleine oder mit Freunden… …es sind schon die Rennen die einen raus treiben, aber es sind eigentlich die Momente und das Erlebte auf den Wegerl dieser Welt, warum es sich wirklich auszahlt die Schuhe zu schnüren! …2016, ich freu mich schon!!!

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one of these extra vertical meters (Geierhaupt; 2015)

DANKE #1-#?: Und noch was: vielen, vielen Dank an ganz schön viele! Ohne euch würde ich das alles nicht so ausüben können. Auch wenn ich ganz normal (ok, fast) den Bürosessel so 45Std. die Woche drücke; so erlauben es mir doch meine Sponsoren, dass sich dieses ambitionierte Hobby auch wirklich so schön ausüben lässt. Danke Salomon Deutschland dass ihr den Ösi unterstützt! Danke auch an Suunto dass ich nicht ganz auf die Zeit vergesse wenn ich die Wegerl entlang schlendere. Danke an Julbo für die coolen (und funktionellen!) Brillen und vorab schon mal ein riesen Danke für eine Wahnsinns Gelegenheit 2016 (more to come soon). Danke an PowerBar (#PBTE) für die Energiezufuhr vor, während und nach den Läufen. Danke Georg, Danke InnoVit fürs mich unterstützen bei der Homepage und überhaupt! Danke Alpenheat, dass meine Schuhe immer wieder schnell einsatzbereit sind. Und dann auch noch Danke an Leki für meine Waffen (was würde ich ohne meine Stecken machen). Desweitern geht auch noch ein riesen Dankeschön an Seppi für die so unkomplizierte Trainingsplangestaltung und Motivation.

Und aja, etwas fehlt noch: ein riesen^3 Dankeschön an die Crew ohne die ich das alles sowieso nicht hinbekommen würde. Danke fürs viele Stunden (ok, Tage und Nächte) um die Ohren schlagen, auf mich warten und supporten. Und ich hoff wir können auch 2016 den einen oder anderen Lauf als Urlaub „tarnen“ 😉

coffee break (#runtherut2015)

coffee break (#runtherut2015)

…also dann, 2016 kann kommen!!!

#cleansport

no comment ;-)

no comment ;-)